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AETAS KANTIANA

Das kritische Werk Immanuel Kants, 1724-1804, bildet einen entscheidenden Wendepunkt in der Geschichte der deutschen Philosophie; besser, der Philosophie überhaupt. Zwischen 1780 und 1800 liess Kant erscheinen : Die Kritik der reinen Vernunft, 1781; Die Kritik der praktischen Vernunft, 1788; Die Kritik der Urteilskraft, 1790; Die Religion innerhalb der Grenzen der blossen Vernunft, 1793; Die Metaphysik der Sitten, 1797. Nicht aufgeführt sind dabei jene unzähligen Schriften, die dazu bestimmt waren, die in diesen grundlegenden Werken ausgesprochenen Prinzipien zu verteidigen.

Kant hatte viele Schüler und Bewunderer. Aber auch an Gegnern fehlte es nicht. Es warer. dies vor allem die Verfechter des Wolff'schen und Leibniz'schen Rationalismus. Andererseits waren es Fichte, Schelling und andere Idealisten, die aus den von Kant aufgestellten Prinzipien die extremsten Folgerungen zogen.

Wenige Epochen der Philosophie waren so fruchtbar, sowohl an ideellen vie an der Ausbildung philosophischer Systeme. Die Kantische Kritik gab den Anstoss zu einer ausgedehnten philosophischen, kritischen und polemischen Literatur. Ihre Wirkung hält auch heute noch an.

Trotz der verschiedenen und oftmals gegensätzlichen Strömungen, die sie charakterisieren, bildet die Aetas Kantiana ein unteilbares Ganzes : etwa die ersten vierzig Jahre der Bewegung. Dieses Ganze, diese Aetas Kantiana, umfasst eine enorme Literatur. Sie enthält viel mehr als die grössten Autoren dieser Epoche, sie seien nun kan tianisch oder nicht.

Dies ist der Grund, warum es nützlich, ja notwendig schien, die Werke in einem möglichs vollständigen Corpus zusammenzustellen. Unter dem Namen Aetas Kantiana werden also, im Neudruck, die Originale oder die bestem Ausgaben der repräsentativsten Werke der Kantischen Aera publiziert werden; selbstverständlich mit Ausnahme der grossen Gesamtausgaben, die leicht zugänglich sind.

IMPRESSION ANASTALTIQUE CULTURE ET CIVILISATION 115 avenue Gabriel Lebon, Bruxelles

1970

H a n d budi

der

A efetit

oder

G r und r å ķe
zur Bearbeitung und Beurtheilung der Werke

einer jeden schönen Kunst,

all der
Poesie, Malerei, Bildhauerkunft, Musif, Mimit,

Baufunft, Gartenfunst 16. .

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weil ich hoffe, daß die Ideen, nach welchen ich

arbeitete , theils aus der Vorrede zum ersten

Theil, theils aus der Schrift selbst hervorlcudys

ten werden. Es war mir überhaupt weniger

um viele Regeln, als um einen richt is

gen Begriff von jeder besonderen Dichtungsart zu thun. Ich wünsche, daß man mein Vuch vorzüglich in dieser Rücksicht mit seinen Vorgáns

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