Sivut kuvina
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viiemeyer.

Abraham.

Er ist es! Ja! Ich fühle neue Kraft!

zu Ifaaf.

„So komm noch einmal, fomm in meinen Arm, Noch einmal laß an dieses Herz dich drücken; » Ach Jsaat mein Sohn - nun bald ein Engel „ Dich regne Gott, und leite dich im finstern Thale,

Und lindre dir des Todes Schmerz! Verzeih, „, Berzeih dem Vater, der dein zartes Serz durch

bohrt, „Der Herr gebot's. Ich folge bald in deinen Arm. Und scheibe nimmer nimmer dann von dir. „leb wohl — leh wohl — mein Sohn Mein bester Sohn leb wohl!

Das Chor schliesst sich um den Ultar, und singt, indeß
Ubraham ras solz auf dem Altare bereitet, und

Jiaaf darauf bindet.

Chor.
Unerforschter, schau hernieder,

Nimm das große Opfer an!
Xuf! ihr Engel, seine Brüder,

Führt den Geist zu Gott hinan.

Zween Jünglinge.

Erste Stimme.

So finkt zum Würgaltar geführt,

Das schönste Opferlamm!

Andre Stimme.

So stürzt von Gottes Blit gerührt,

Der Ceder hoher Stamm.

Theman

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Noch einen Augenblick noch ein Gebet zum Herrn!

Bei mir nicht schrecklich in der Noth,
Im Tode nicht, mein Herr, mein Sott!

Benn nun mein sterbend Auge bricht,
Berlaß mich nicht! Berlaß mich nicht,

Dann leuchte mir dein Angesicht.
Bei mir nicht schrecklich in der Noth,
Im Tode nicht, mein Herr, mein Gott!

Berlaß mich nicht! Berlaß mich nicht!
Nun, mein Water, ich bin bereit!
Dich starke Gott.

Abraham.
o regne dich des Todes Serr,
Seb' allen seinen Frieden dir!
Kerr, Herr, fieh, ich befehle bir meinen Slaut,
„Ganz set er bein,
„Und komm aus Baterhand in Paterhand!

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Ich sehe Gottes Engel tommen!
Schon weht die himmlische Palme gegen mich her,
Ich tomm' - ich komm', ihr Boten Gottes! -

Abraham.

» Ja - geh voran in's Baterland,
Nimm diesen Kuß mit Dir, der Liebe lektes Pfand!
, Trint nun

(indem er das Opfermeffer aufhebt)

-trint nun des Todes Kelch getrost, , Gott hat ihn dir gesandt!

Eine Stimme vom Himmel

boran ein Donner.

„Abraham! Abraham! tot ihn nicht! , Dein Glaube hat ihn mir, den Einzigen, gegeben, „Er soll, nun wieder dein, zum Beil der vditer les

ben!

Abraham

Ninft erstaunt am Ustar nieder und beginnt nad fueg

zem Verstu mutell :

Hochgelobt in feinen hohen

Sei Jehovah! - Groß sein Heil! Erd' und Himmel wird vergehen,

Ewig ist der Herr mein Theil.

Schon wandelt ich im Thal der Mitternachte,
Da half mir meines Helfers Rechte,
Da jeigte mir der Herr sein Heil!
D02

Hochges

tiemeyer., Hochgelobt in seinen Höhen

Sei Jehovah! - Groß sein Heil!
Ero' und Himmel wird vergehen,

Ettg. tft der Herr mein Theil !

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