Oekonomische encyklopädie, Nide 217

Etukansi
J. Pauli, 1854
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Sivu 98 - Tiefe Stille herrscht im Wasser, Ohne Regung ruht das Meer, Und bekümmert sieht der Schiffer Glatte Fläche rings umher. Keine Luft von keiner Seite! Todesstille fürchterlich! In der Ungeheuern Weite Reget keine Welle sich.
Sivu 141 - Sieb und zog die Harken kreuz und quer nach jedem Steinchen hin und her. Allein da ward kein Schatz verspürt, und jeder hielt sich angeführt. Doch kaum erschien das nächste Jahr, so nahm man mit Erstaunen wahr, daß jede Rebe dreifach trug.
Sivu 140 - An welchem Platz?« schrie alles laut den Vater an. »Grabt nur!«... O weh! da starb der Mann. Kaum war der Alte beigeschafft, so grub man nach aus Leibeskraft.
Sivu 150 - Wer ist ein freier Mann? Der, dem nur eigner Wille Und keines Zwingherrn Grille Gesetze geben kann ; Der ist ein freier Mann.
Sivu 113 - Misston im Chore der Sphären, Trägt denn die Schöpfung ein Trauergewand ? Hebet die Blicke, die trübe sich senken, Hebet die Blicke ! des Schönen ist viel. Tugend wird selber zu Freuden uns lenken ! Freud' ist der Weisheit belohnendes Ziel.
Sivu 139 - CHOR DER ENGEL Christ ist erstanden! Freude dem Sterblichen, Den die verderblichen, Schleichenden, erblichen Mängel umwanden.
Sivu 72 - Und lasst mir meinen frohen Sinn. Fahrt fort, mich heimlich zu beneiden. Ich tausche nicht mit euren Freuden. Der Himmel hat mich recht geliebt, Der mir die Stimme wieder giebt. Was ich gewesen, werd ich wieder: Johann, der muntre Seifensieder.
Sivu 151 - Wer ist ein freier Mann? Der das Gesetz verehret, Nichts thut, was es verwehret, Nichts will, als was er kann; Der ist ein freier Mann! Wer ist ein freier Mann?
Sivu 113 - Handelt! durch Handlungen zeigt sich der Weise; Ruhm und Unsterblichkeit sind ihr Geleit. Zeichnet mit Thaten die schwindenden Gleise Unserer flüchtig entrollenden Zeit. Den uns umschließenden Zirkel beglücken, Nützen so viel, als ein jeder vermag, O das erfüllet mit stillem Entzücken!
Sivu 102 - Was that dir, Thor, dein Vaterland? Dein spott' ich, glüht dein Herz dir nicht Bey seines Namens Schall!«81 Klopstock scheint den Rezipienten seiner Ode eine >glühende< Zuneigung zum Vaterland nicht zuzutrauen.

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